Portrait von Frau Dr. med. Sabine Zenker

Was tun gegen Schuppen? Mit Haut-Expertin Dr. med. Sabine Zenker

Schuppen sind ein ganz normaler Vorgang an der Haut und eben auch an der Kopfhaut. Auf der Kopfhaut und im Haar können sie allerdings lästig werden: die weißen Flocken fallen auf, jucken und sehen unschön aus. Dermatologin Dr. med. Sabine Zenker erklärt, was gegen Schuppen hilft und wie man sie am besten in den Griff bekommt.

Was hilft gegen Schuppen? Präventive Pflege!

Viele bemerken erst zu spät, dass sie eine gesunde und ausgeglichene Pflege ihrer Kopfhaut vernachlässigt haben. Austrocknende Shampoos und ungeeignete, aggressive Kosmetik können die Haut reizen und die Talgproduktion verändern – das führt schnell zu einem Verklumpen der Schuppen.

Um Schuppen zu bekämpfen, sollte man daher grundsätzlich die richtige Pflege anwenden. Dazu gehört auch, sich nicht unnötig die Haare zu waschen und vor allem auf natürliche, milde Wirkstoffe in Shampoo, Conditioner und Masken zu achten.

Wer unter trockener Haut leidet, sollte auch davon absehen, besonders heiße Stylings vorzunehmen oder die Haare und Kopfhaut zusätzlich mit Styling Produkten wie Lockenschaum oder Haargel zu belasten. Das Styling hinterlässt Rückstände im Haar und an der Haut, die zusätzlich zu dem Schuppen-Problem beitragen. Haarpomade, Trockenshampoo und sehr fettige Frisieröle auf keinen Fall anwenden. Wer keine Schuppenprobleme hat, sollte trotzdem nach einer Anwendung von Styling Produkten die Haare und die Kopfhaut gut reinigen und pflegen.

Lächelnde Frau massiert sich Shampoo ins Haar ein

Was tun gegen Schuppen? Das 3-Phasen-System

Dermatologin Dr. med. Sabine Zenker erläutert, dass drei aufeinanderfolgende Phasen zur Bekämpfung von Schuppen wesentlich sind.

Phase 1: Effektive Reinigung der Kopfhaut

Wenn keine Erkrankung vorliegt, dann ist die Entstehung von Schuppen ein natürlicher Prozess des Körpers, der lediglich zu schnell oder unkoordiniert abläuft. Damit die abgestorbenen Hautzellen an der Kopfhautoberfläche nicht noch mehr „Stau“ und damit auch mehr Schuppen verursachen, muss die Kopfhaut zuerst effektiv gereinigt werden. Sanft und schonend sollte die Kopfhaut mit einem Peeling behandelt werden. Schuppenreste werden so entfernt. So ist auf der Kopfhaut wieder Platz: Haare und Haut können frei atmen.

Wichtig ist aber hierbei, dass man die Kopfhaut nicht austrocknen lässt. Es gibt viele aggressive Mittel, die zwar Schuppen effektiv entfernen, aber dafür die Ursache des Grundproblems verstärken. Dieser Kreislauf muss unterbrochen werden. Denn: Wer nachhaltig Schuppen bekämpfen will, muss auch die Ursachen im Blick haben.

Phase 2: Kopfhaut langfristig richtig pflegen

Eine gesunde Talgproduktion auf der Kopfhaut hilft dabei, mikroskopisch kleine Hautzellen abzutransportieren. Ist die Haut allerdings ausgetrocknet, bilden sich vermehrt kleine Zellenhaufen, die verklumpen und zu Schuppen werden. Daher sollte man langfristig die Rückfettung der Kopfhaut gewährleisten.

Das macht man am besten mit Hilfe von ätherischen Ölen, die in die Haut einziehen, ohne sie zu belasten. Rückfettend wirkende, milde Shampoos sind antibakteriell und spenden Feuchtigkeit. Zusätzlich geben sie der Kopfhaut Ausgeglichenheit zurück. So lernt sie, sich selbst wieder im Lot zu halten und beugt der Schuppenbildung vor.

Frau dosiert sich vom Elvital Planta Clear Anti-Schuppen Shampoo auf die Hand
Elvital Planta Clear Produktkombination

Phase 3: Schuppen im Haar bekämpfen

Was gegen Schuppen hilft, ist nicht immer unbedingt gut für die Haare. Aber es kommt eben nicht nur auf die Pflege der Kopfhaut an, sondern auch auf den richtigen Umgang mit den Haaren. Denn die Hautzellen, die eigentlich über die Talgproduktion der Kopfhaut abtransportiert werden, rutschen an den Haaren entlang. Sind die Haare aber spröde, gebrechlich und ausgetrocknet, bilden sich wieder kleine, weiße Klümpchen.

Daher bevorzugt Frau Dr. med. Sabine Zenker Produkte, die nicht nur die Kophaut, sondern auch die Haare pflegen. Diese Dynamik zwischen gesunden Haaren und einer ausgeglichenen Kopfhaut spiegelt sich in schönem, kraftvollen und glänzendem Haar wider.

Was tun gegen Schuppen, Irritationen und Juckreiz?

Schuppen kommen selten alleine. Meistens werden sie von einem lästigen Juckreiz begleitet, manchmal sogar von Rötungen der Kopfhaut.

1. Hilfe gegen Schuppen und Juckreiz:

Man sollte grundsätzlich davon absehen, die Kopfhaut zu kratzen! Stattdessen lieber die Kopfhaut mit rückfettenden, milden Pflegemitteln behandeln, die nicht ausgewaschen werden müssen. Eine Leave-In Lotion, die speziell auch nach der Haarwäsche die Kopfhaut behandelt und Irritationen beruhigt, ist essentiell für ihre Heilung und Ausgeglichenheit nach der Reinigung von Schuppen und Rückständen.

Junge Frau trägt eine Lotion auf ihre Haare auf

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Frau Dr. med. Sabine Zenker