Portrait von Frau Dr. med. Sabine Zenker

Trockene Kopfhaut und Schuppen Mit Haut-Expertin Dr. med. Sabine Zenker

Schuppen können entstehen, weil die Kopfhaut aufgrund falscher Pflege oder innerer Hormonschwankungen austrocknet. Dr. med. Sabine Zenker erklärt, wieso wir manchmal eine trockene Kopfhaut haben, welche Unterschiede zwischen trockenen und fettigen Schuppen bestehen, und wie man sie jeweils behandeln kann.

Gründe für eine trockene Kopfhaut

Die trockene Kopfhaut ist vor allem in der kalten Jahreszeit ein Problem. Die Heizungsluft, die uns meist am ganzen Körper essentielle Feuchtigkeit entzieht, ist auch für die Kopfhaut belastend. Manchmal geht die trockene Kopfhaut auch mit Schuppen einher, doch man muss die „trockenen Schuppen“ von den „fettigen Schuppen“ hier unterscheiden. Sie haben jeweils andere Ursachen und werden dementsprechend auch anders behandelt.

Bei einer trockenen Kopfhaut sehen die Haare leblos, spröde und matt aus. Sie sind nicht fettig, sondern brechen leicht oder fallen sogar aus. Um das zu vermeiden, sollte man eine trockene Kopfhaut ernst nehmen und für die richtige Pflege sorgen.

Frau kämmt ihre roten Haare

Was tun gegen eine trockene Kopfhaut?

1) Hautschuppen entfernen: Zu allererst muss die Kopfhaut von Hautschuppen entfernt werden. Weil die Kopfhaut nicht genug Talg produziert, lagern sich abgestorbene Hautzellen auf dem Kopf ab. Im Laufe der Zeit werden sie größer. Sie sorgen für Juckreiz und für unangenehmen „Schnee“ im Haar. Um eine effektive Grundlage gegen Trockenheit bilden zu können, muss deshalb die Kopfhaut gründlich gereinigt werden. Hierfür massiert man am besten die Kopfhaut mit einer ganz weichen Naturbürste. Unter der Dusche kann man darüber hinaus ein schonendes Kopfhaut Peeling benutzen, das einen reinigenden Effekt hat.

2) Die Kopfhaut mit der richtigen Feuchtigkeit versorgen: Um nachhaltig wieder Gleichgewicht auf der Kopfhaut herzustellen und Trockenheit zukünftig zu vermeiden, sollte man nährende Kuren, Masken und Lotionen verwenden, die genau darauf abgestimmt sind. Ein natürliches Produkt ist das Kokosöl: Es wirkt als leichter Conditioner und pflegt sowohl Haut und Haare. Jede Kur sollte mindestens 45 Minuten lang im Haar bleiben, allerdings sollte immer darauf geachtet werden, dass Pflegeprodukte mit einem neutralen pH-Wert genutzt werden.

Frau verreibt ein Peeling auf ihrer Hand
Frau massiert Shampoo in ihre Haare ein

3) Das richtige Pflege-Shampoo benutzen: Um das Problem der trockenen Kopfhaut nicht zu verschlimmern, muss man auf die richtige Wahl des Shampoos setzen. Unsere Haare müssen von Rückständen gereinigt werden, allerdings auf milde und schonende Art und Weise. Pflegeprodukte ohne Silikone, die mit natürlichen Ölen angereichert sind und gleichzeitig gegen trockene Schuppen kämpfen, sind genau das richtige.

Der Unterschied zwischen trockenen Schuppen und fettigen Schuppen

Wie bereits angedeutet entstehen Schuppen aus unterschiedlichen Gründen. Eine trockene Kopfhaut kann für Schuppen sorgen, weil Hautzellen nicht richtig abtransportiert werden. Problematisch werden Schuppen aber erst, wenn sie bei einer fettigen Kopfhaut entstehen.

Die häufigste Ursache für Schuppen ist der so genannte Malasszia-Pilz, der durch Stress, eine falsche Ernährung, eine drastische Klimaumstellung oder hormonelle Schwankungen ausgelöst wird. Auch die Wirkung der Anti-Baby-Pille kann dafür sorgen, dass Schuppen entstehen. Dieser Pilz ernährt sich von Talg. Fettiges Haar produziert hemmungslos ungesättigte Fettsäuren, die diesen Pilz nähren. Es entstehen Schuppen.

Anti-Schuppen Shampoos, speziell für fettige Schuppen, helfen nachweislich dabei, den körpereigenen Hefepilz zu bekämpfen. Sie hemmen ihn und sorgen dafür, dass die Kopfhaut wieder ausgeglichen wird. Auch für eine trockene Kopfhaut gibt es spezielle Anti-Schuppen-Shampoos, die helfen. Allerdings sollte man auf die unterschiedlichen Ursachen von Schuppen eingehen und dementsprechend die Pflegeprodukte auswählen, um das Problem nicht zu verschlimmern.

Hausmittel gegen trockene Kopfhaut

Wer es lieber mit natürlichen Produkten und Hausmitteln, als speziellen Pflegeprodukten aus der Kosmetik probieren möchte, der kann auf einige bestimmte Hausmittel gegen trockene Kopfhaut zurückgreifen:

  • Teebaumöl: Das ätherische Öl wirkt antiseptisch und kraftvoll gegen Pilze und Bakterien. Einfach ein paar Tropfen mit einem milden Shampoo vermischen.

  • Olivenöl: Olivenöl spendet der Kopfhaut die nötige Feuchtigkeit, um sich zu regenerieren. Einfach in die Kopfhaut einmassieren und eine Nacht im Handtuch gewickelt einwirken lassen.

  • Kokosöl: Das Kokosöl ist als einer der besten Feuchtigkeitsspender der Natur bekannt. Die enthaltene Laurinsäure hat eine antibakterielle Wirkung. Das Öl bildet einen Schutzfilm ums Haar und verschönert es zusätzlich.

Frau gießt ein Hausmittel in ihre Hand

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Frau Dr. med. Sabine Zenker