Portrait von Frau Dr. med. Sabine Zenker

Schuppen auf der Kopfhaut und im Haar Mit Haut-Expertin Dr. med. Sabine Zenker

Schuppen sind in den meisten Fällen ganz harmlos, lösen aber logischerweise bei vermehrtem Auftreten Unbehagen aus. Wenn man ihre Ursachen kennt, sind sie aber sehr leicht selbst in den Griff zu kriegen. Dr. med. Sabine Zenker, Dermatologin, erklärt uns, wieso wir manchmal sehr schuppiges Haar haben und ab wann Schuppen auf der Kopfhaut zu einem gesundheitlichen Problem werden können.

Wie Schuppen auf der Kopfhaut entstehen

Kleine, weiße Flöckchen an der Kopfhaut, im Haar und auf den Schultern: Schuppen entstehen, weil sich die Haut am ganzen Körper etwa alle vier Wochen erneuert. Indem sie aus den tiefsten Schichten an die Oberfläche wandern und dort abgestoßen werden, verwandelt sich die Hautzelle in eine Hornzelle, die immer mehr abflacht und schließlich ihren Zusammenhalt verliert. Als Hornsäckchen löst sie sich dann von der Haut ab.

Diese abgestorbene Haut, die wir als Schuppen bezeichnen, ist normalerweise so klein, dass wir sie mit bloßem Auge nicht erkennen können. Bei besonders vielen oder vergrößerten Schuppen, die dann auf der Kopfhaut sichtbar werden, können sich die oberen Zellen nicht schnell genug voneinander lösen. Es entstehen sichtbare Zellhaufen, die manchmal von einem irritierenden Juckreiz begleitet werden.

Schuppiges Haar ist aber nichts Schlimmes sondern eben eher lästig; einfache Ursachen für die Entstehung von harmlosen Kopfschuppen, kann man häufig selbst in den Griff bekommen.

Junge Frau föhnt sich ihre Haare

Warum habe ich Schuppen?

Häufig sind Schuppen die Folge von unpassender bzw. falscher Pflege.

Wenn der Kopfhaut zum Beispiel die nötige Feuchtigkeit und das Fett entzogen werden, mit heißer Luft gefönt oder die Kopfhaut nicht richtig gewaschen wird, kann das schnell zu extremer Austrocknung der Kopfhaut und schließlich zu Schuppen führen. Zu häufiges Haarewaschen kann mitunter auch zum Problem werden, genauso wie das Verwenden eines ungeeigneten Shampoos, das Haare und Kopfhaut austrocknet oder gar reizt.

Wie behandelt man harmlose Schuppen?

Harmlose Kopfschuppen bekommt man mit der richtigen Pflege meistens gut in den Griff. Die Auswahl geeigneter Pflegeprodukte steht an erster Stelle, etwa Shampoos, die mild reinigen ohne fettig oder austrocknend zu sein.

Ein Kopfhaut-Peeling reinigt die Kopfhaut von den schuppigen Zellhaufen und sorgt dafür, dass sie wieder frei atmen kann. Auch für die Haare ist das wichtig, damit sie gesund bleiben.

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Ab wann muss man wegen Schuppen zum Arzt?

Schuppen können manchmal hartnäckiger sein. Wenn sie sich mit einem guten Anti-Schuppen Shampoo nicht bekämpfen lassen, sollte man krankhafte Veränderungen der Kopfhaut, die Ursache für die Schuppung sein können, abklären.

Mögliche Ursachen können sein:

  • Hormonelle Umstellung (z.B. Pubertät oder Wechseljahre)
  • Neurodermitis
  • Seborrhoisches Ekzem
  • Schuppenflechte
  • Kontaktallergie
  • Pilzinfektion

Bei einer krankhaften Veränderung der Kopfhaut – vor allem, wenn sie von einem Juckreiz, Pustelbildung oder Nässen begleitet wird – sollte in jedem Fall ein Hautarzt aufgesucht werden.

Junge Frau massiert sich Shampoo ins Haar ein

Das erste Mal Schuppen? Keine Panik!

Wer das erste Mal weiße Flocken im Haar entdeckt, muss aber nicht sofort zum Arzt gehen. Anti-Schuppen Shampoos und eine angepasste Kopfhygiene können schnell Abhilfe schaffen. Die meisten Anti-Schuppen Shampoos enthalten auch antibakterielle Inhaltsstoffe, z.B. Octolamine, die auch gegen einen Pilz wirken. Außerdem sind Anti-Schuppen Shampoos mit Mitteln versetzt, die die Schuppen aufweichen. Was gut für die Kopfhaut ist, muss aber noch lange nicht für die Haare sein. Die meisten Anti-Schuppen Shampoos lassen Haare stumpf und matt aussehen. Deshalb sollte man eine milde Pflegeroutine auswählen, die auf die Bedürfnisse von Kopfhaut und Haaren gleichermaßen eingeht.

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Gesunde, schuppenfreie Kopfhaut mit unserer Expertin Dr. med. Sabine Zenker

Frau Dr. med. Sabine Zenker