Portrait von Frau Dr. med. Sabine Zenker

Juckende Kopfhaut und Schuppen Mit Haut-Expertin Dr. med. Sabine Zenker

Schuppen werden oftmals von einem weiteren lästigen Problem begleitet: eine juckende Kopfhaut. Diese unangenehme Nebenerscheinung hängt oft mit einer unzureichenden Kopfhautpflege zusammen, kann aber auch mit einem aggressiven Styling oder den falschen Pflegeprodukten zusammenhängen. Dr. med. Sabine Zenker erklärt, wie es zu dieser Irritation kommt, und welche Mittel gegen juckende Kopfhaut empfehlenswert sind.

Junge Frau mit rötlichen Haaren fasst sich an den Hinterkopf

Die Ursache juckender Kopfhaut

Es gibt viele unterschiedliche Gründe dafür, wieso die Kopfhaut juckt. Wer das erste Mal mit dem Problem konfrontiert wird, muss sich wahrscheinlich keine Sorgen um eine Erkrankung machen. Meistens tritt die juckende Kopfhaut als Symptom relativ harmloser Ursachen auf, etwa als Begleiterscheinung von Schuppen. Weitere Gründe für eine juckende Kopfhaut sind etwa:

  • Falsche Haarpflege: Ein ganz typischer Grund für eine juckende Kopfhaut ist das Haarewaschen. Zu häufig oder mit den falschen Mitteln trocknet die Kopfhaut aus. Sie fängt an zu jucken. Meistens entstehen dadurch auch Schuppen, die den Juckreiz verstärken.

  • Stress: Auch Stress kann eine juckende Kopfhaut verursachen. Hormonelle Schwankungen und psychische Probleme können auch Auslöser sein, allerdings hat man es hier meistens mit einem kurzfristig auftretendem Problem zu tun.

  • Allergien und Unverträglichkeiten: Bestimmte Inhaltsstoffe in Shampoos oder Spülungen können Allergene sein, die eine Abwehrreaktion des Körpers hervorrufen. Das kann auch passieren, wenn man eigentlich bisher keine Probleme hatte. Wer einen besonders argen Juckreiz auf der Kopfhaut empfindet, sollte es mit einem milderen Shampoo probieren, auf Styling-Mittel wie Haarspray verzichten und gegebenenfalls einen Allergietest beim Hautarzt machen. Im Übrigen können auch Lebensmittelunverträglichkeiten für eine juckende Haut sorgen. Ein erhöhter Histaminspiegel (zum Beispiel durch Rotwein) ist eventuell ein Grund für einen akuten Juckreiz.

  • Hautkrankheiten: Manchmal sind die Gründe einer juckenden Kopfhaut nicht einfach zu diagnostizieren. Bei Pilzerkrankungen, Neurodermitis und Schuppenflechte können auch keine milden Pflegeprodukte oder Umstellungen helfen. Wenn die juckende Kopfhaut sich als längerfristiges oder besonders vehementes Problem entpuppt, oder sich sogar über andere Körperteile erstreckt, so sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen. Läuse: Wenn Kinder sich über eine juckende Kopfhaut beschweren, sollte man Parasiten nicht als Ursache des Problems ausschließen. Kinder fangen sich gerne mal Läuse im Kindergarten oder von Tieren ein. Sobald die ersten Symptome eintreten, einfach einen Blick zwischen die Haare werfen und schauen, ob sich Bisswunden oder Nissen finden lassen.

  • Läuse: Wenn Kinder sich über eine juckende Kopfhaut beschweren, sollte man Parasiten nicht als Ursache des Problems ausschließen. Kinder fangen sich gerne mal Läuse im Kindergarten oder von Tieren ein. Sobald die ersten Symptome eintreten, einfach einen Blick zwischen die Haare werfen und schauen, ob sich Bisswunden oder Nissen finden lassen.

Frau mit roten Haare trägt eine Lotion auf

Juckende Kopfhaut richtig behandeln

Das beste Mittel gegen juckende Kopfhaut hängt natürlich von ihrer Ursache ab. Bestimmte Mittel und Tinkturen helfen etwa speziell gegen Pilzbefall, das häufige Auftreten von Schuppen oder Neurodermitis. Am besten ist es, man probiert erstmal ein milderes Anti-Schuppen Shampoo. Auch, wenn man keine Schuppen hat, enthalten die speziellen Pflegeprodukte auch Wirkstoffe, die gegen Irritationen und Juckreiz auf der Kopfhaut wirken.

Prinzipiell kann man davon ausgehen, dass man eine juckende Kopfhaut vor allem dann hat, wenn sie auch trocken ist. Dr. med. Sabine Zenker empfiehlt in diesem Fall die Anwendung von feuchtigkeitsspendenden Shampoos und rückfettenden Anti-Schuppen Kuren, die besonders schonend im Umgang mit der Kopfhaut sind.

Weil aber nach dem Haarewaschen kaum noch etwas von den lindernden Wirkstoffen der Pflegeprodukte im Haar bleibt, gibt es spezielle Cremes und Lotionen, die man in Kopfhaut und Haare einmassieren kann. Sie bilden einen feuchtigkeitsspendenden Film auf der Kopfhaut, ohne das Haar zu beschweren oder sie einzufetten. Dadurch wird die Talgproduktion der Kopfhaut wieder ausbalanciert und der Trockenheit – und dem lästigen Juckreiz – entgegengewirkt.

Tipps gegen juckende Kopfhaut

  1. Auch, wenn man keine Schuppen hat, sollte man Pflegeprodukte gegen Schuppen verwenden. Sie enthalten meist antibakterielle und rückfettende Formeln, die auch den Juckreiz lindern.

  2. Reizungen der Kopfhaut vermeiden, etwa Föhnhitze oder Metallbürsten mit spitzen Borsten. Kein heißes Wasser beim Haarewaschen verwenden, denn der Juckreiz wird zwar kurzzeitig gemildert; die Wärme und das Wasser entziehen der Haut aber das schützende Fett und verstärken das Problem.

  3. Beim Styling auf Produkte mit neutralem pH-Wert achten, die extra auf sensible oder irritierte Kopfhaut abgestimmt sind. Auch Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe möglichst vermeiden.

  4. Es mag einfach klingen, ist aber eine Erinnerung wert: nicht kratzen! Wer kratzt, irritiert und beschädigt seine Kopfhaut noch mehr. Zudem wird auf Dauer die Haarstruktur belastet.

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Gesunde, schuppenfreie Kopfhaut mit unserer Expertin Dr. med. Sabine Zenker

Frau Dr. med. Sabine Zenker