Wie wirken Öle auf die Haare?

Sebum

Auf unserer Kopfhaut befinden sich zahlreiche Talgdrüsen deren Aufgabe darin besteht, Talg zu produzieren. Jedes Haar ist mit einer Talgdrüse verbunden, die Talg, auch Sebum genannt, produziert. Sobald ein Haar aus der Kopfhaut herauswächst, verleiht ihm die Talgdrüse einen dünnen Fettfilm, der dem Haar Glanz verleiht und es vor dem Austrocken schützt.

Talg, auch Sebum genannt, ist eine natürliche Lipid-Schutzschicht, die die Haarfaser beschützt. Ein Mangel an Sebum sorgt dafür, dass das Haar trocken aussieht. Auf lockigem oder krausem Haar braucht das Sebum überdies länger, um die Haarspitzen zu erreichen, sodass diese eher zu Trockenheit neigen. Die Ursache für trockenes Haar ist eine ungleichmäßige Verteilung von Sebum auf der Haarfaser. Öle helfen, diesen Lipidfilm wieder herzustellen und ahmen die schützenden Eigenschaften des Talgs nach.

Wirkung von Ölen

Aber nicht nur trockenes Haar, sondern alle Haartypen profitieren von den pflegenden Eigenschaften von Ölen, denn sie haben nicht nur schützende Eigenschaften, sondern sind Allround-Talente in ihrer Wirkung fürs Haar: Sie sorgen für Anti-Frizz, Glanz, Glättung, Geschmeidigkeit und Lockendefinition.

Fakten und Mythen
Was stimmt wirklich?